Erholsamer Schlaf.

Aktualisiert: 15. Aug.

Erholsamer Schlaf ist wie ein Segen. Wie bei allem, wissen wir das erst zu schätzen, wenn es mal nicht mehr so ist oder war.


Vielleicht bist Du Eltern geworden und Dein Kind oder Deine Kinder unterbrechen Deinen Schlaf regelmäßig. Vielleicht kannst Du nicht gut einschlafen oder wirst immer wieder wach. Die Folge: Wir starten mit einem Mangel an Energie in den Tag und holen das oft auch nicht mehr auf.


Meistens geht es noch eine Weile gut. Vor allem Morgens ist die Konzentration und Stressresilienz noch gut. Doch immer schneller bauen wir spätestens nach dem Mittagessen ab. Dann können wir uns nicht mehr so gut konzentrieren, sind unaufmerksamer. Das macht anfälliger für kleine und größere Unfälle. Wir haben möglicherweise keinen Nerv mehr für die Sorgen anderer, können nicht mehr so gut zu hören. In Stresssituationen sind wir schneller auf der Palme als uns lieb ist.


Gerade für Eltern ist letzteres ein Teufelskreis. Denn nichts wünschen wir uns so wenig, wie gegenüber den Kindern unausgeglichen, ungerecht oder aufbrausend zu sein. Zu der Müdigkeit gesellt sich dann noch die Scham, wenn wir abends im Bett liegen und vor dem Einschlafen doch so dringend zur Ruhe kommen müssen. In diesen Minuten, in denen der Tag noch einmal an uns vorbei zieht.


Doch auch für Nicht-Eltern ist das ein Teufelskreis. Denn wenn wir erst einmal merken, dass unsere Leistungsfähigkeit und Stressresilienz nachlässt, machen wir uns schnell Sorgen um die Zukunft und diese Sorgen lassen uns wiederum schlecht einschlafen.



Dabei ist Schlaf so unendlich wichtig für uns.


Nachts laufen überlebenswichtige Programme im Körper ab. Nicht umsonst heißt es "Schlaf ist die beste Medizin." Unser Körper ist ein richtiges Wunderwerk. Darauf dürfen wir ruhig mal wieder vertrauen. Wie auch über den Tag verteilt, begleiten uns drei unterschiedliche Energien auch des Nachts. Sie sorgen dafür, dass wir abends immer müder werden und morgens auch wieder aufwachen.


Dazwischen passieren jede Nacht kleine Wunder, während wir tief schlafen. Sie benötigen so viel Energie, dass sie normalerweise tagsüber nicht laufen können. Da brauchen wir unsere Energie für den Stoffwechsel oder die Verdauung und für all das, was wir unser Leben nennen. Wieviel Energie diese nächtlichen Programme kosten, spürst Du, wenn Du krank bist und das Immunsystem (eines dieser unschätzbar kostbaren Programme) nicht nur nachts läuft.


Um erholsamer zu schlafen und dem Körper seine kleinen Wunder zu ermöglichen, benötigen wir also Energie. Energie, die wir aus unserer Ernährung und aus unseren Lebensstil schöpfen können, wenn wir wissen wie. Wenn Klienten nicht gut schlafen können, starten wir daher meistens mit dem Abendessen und einer Schlafroutine, die für Entspannung sorgt.

Leicht sollte das Abendessen sein und den Körper nicht über Stunden belasten. Doch gleichzeitig soll es Energie spenden und vielleicht sogar Stress abbauen. Ganz schön viele Anforderungen auf einmal und trotzdem ist es ganz einfach. Du musst nur wissen wie.


Hilft das alles noch nicht, gibt es kleine Rituale, die uns das Ein- und Durchschlafen erleichtern können.


Sie sind so effektiv und vielseitig wie zeitlich flexibel. Schon 3 Minuten können ausreichen. Aber natürlich gibt es auch die Seelenstreichler, für die wir uns mehr Zeit nehmen können, wenn wir das möchten.


Aber wozu eigentlich? Was passiert denn bei zu wenig Schlaf über einen längeren Zeitraum?


Als ich noch im mittleren Management im Investmentbanking arbeitete, gehörte es fast schon zum guten Ton, abends noch mal in Unterlagen zu schauen oder zumindest die Emails zu checken. Gleichzeitig hatte ich ohnehin einen mindestens 9,5-Stunden-Tag plus Fahrzeit. Da blieb nicht viel Zeit zum Schlafen. Es endete wo es enden musste: in einem Burnout (das Schlafthema war hier allerdings nur einer von vielen Aspekten in Schieflage). Das ist an sich schon schlimm genug. Es kommt aber noch schlimmer, denn zu wenig Schlaf verkürzt auf Dauer unsere Lebenszeit.


Erste Anzeichen für zu wenig Schlaf werden meist gar nicht wahrgenommen, weil sie schleichend einsetzen. Die Konzentrationsfähigkeit nimmt beispielsweise ab. Die Ausstrahlung wirkt im wahrsten Sinne des Wortes müde. Und die Fähigkeit zu entspannen wird beeinträchtigt. Gerade der letzte Punkt bewirkt einen Teufelskreis, da Entspannung notwendig für das Einschlafen ist. Schließlich sinkt langsam aber stet die Resilienz gegen Stress und Krankheiten.

 

Grund genug, sich dem Thema in den nächsten Wochen ausführlicher zu widmen.


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