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Auf's Timing kommt's an - 2/2

Wenn wir uns gesund ernähren wollen, greifen viele Menschen zu Salat und Gemüse. Je nach Gusto werden dann noch Kohlenhydrate oder Fette reduziert.


Meist müssen wir uns bei der Entscheidung für eine:n Ernährungsberater:in schon im Vorfeld für eine bestimmte Form der Ernährung entscheiden. Und nicht selten ist die Grundlage dann das Aussehen der Internetseite oder eine Empfehlung der Freundin.


Dabei ist Ernährung so individuell wie wir selbst.



Für diese Einzigartigkeit steht die Typenlehre des Ayurveda, zu der Du im Blogartikel "Du bist einzigartig!" wertvolle Informationen findest. Aber auch das Timing ist entscheidend. Warum die Tageszeiten in unserer Ernährung einen Unterschied machen, dazu steht in Teil 1/2 einiges geschrieben. Heute sind die Jahreszeiten dran. Denn...



Es macht einen Unterschied, welche Jahreszeit wir gerade haben.


Auch hier hilft uns ein Blick in die Natur.


Im Sommer kurbelt die Sonne unser Verdauungsfeuer ordentlich an. Es ist allerdings von Juni-August so heiß, dass es das System schon wieder belastet. Das Verdauungsfeuer erlahmt etwas. Im Herbst sorgen Wind und Kälte für Abkühlung nach dem sie das Feuer noch mal angeregt haben.


Wenn Du sündigen willst, dann geht das am Besten von Ende Oktober bis Ende Dezember. Dann vertragen wir auch am besten Gänsebraten und Klöße mit Soße. Vielleicht ist Dir das schon aufgefallen.


Die hierzulande übliche Fastenzeit direkt zu Neujahr ist brandgefährlich für den Körper. In dieser kältesten Jahreszeit braucht er einen Schutzmantel gegen die Kälte und viel Energie. Doch Fasten verbraucht Energie und wir führen dem Körper mit Brühefasten und Co - erstens - wenig Energie zu und verbrauchen - zweitens - durch den Entgiftungsvorgang auch noch sehr viel Energie. Ein Desaster.


Spare Dir Dein Fasten in Zukunft für den ayurvedischen Frühling von Ende Februar bis Ende April auf. Das passt auch hervorragend zu den christlichen Fastentagen. Dann hilft uns die wieder näher kommende Sonne, kleine Fettpölsterchen und Verschlackungen zu lösen, wie sie den Schnee schmilzt. Und die Natur liefert uns Bitterstoffe in Kräutern, Blattsalaten und Blattgemüsen frei Haus dazu.


Kling kompliziert? - Ist es eigentlich gar nicht!


Wenn wir zum Einen einfach wieder mehr auf unseren Körper hören und Blähungen und Durchfall nicht mehr als nervig, sondern als einen Hilferuf unseres Körpers begreifen. Und wenn wir zum Anderen wieder mehr saisonal und regional kochen. Dann haben wir schon viel gewonnen.


Aber gerade das saisonale Kochen ist in Zeiten von Supermärkten, die das ganze Jahr über Erdbeeren und Spargel etc. beschaffen, gar nicht so einfach. Der Einkauf auf Bauernmärkten oder im Hofladen kann helfen. Wenn wir uns dann noch auf die regionalen Landwirte mit ihren Ständen konzentrieren, kann nichts mehr schief gehen.


Oder Du schaffst Dir - wie ich - einen Gemüsegarten zum Stressausgleich an. Dann hast Du gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen.




Dieser Artikel ist Teil der Reihe "Ayurveda - was ist das?". Dort findest Du weitere Artikel.


 

Wenn Du Lust hast und nicht allzu weit von mir weg wohnst, schaue Dir doch mal das Kochen mit Freu(n)den an. Das findest Du aktuell noch auf meiner zweiten Internetseite www.apfelundzimt.de.


Im Ayurveda kochen wir immer (!) saisonal, mit frischen und natürlichen Zutaten in guter Qualität. Das ist nicht nur gesund. Es schmeckt auch einfach herrlich.



 

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